逝.冀

托马斯·穆勒同学关于移民和唱国歌问题的发言

罗圈腿美人:

二娃实在是太招人爱了!


Lunana:



有关自由、理解、包容和尊重。感谢每一个发出这样声音的人。




綠球藻21:







你仁球員從不讓我失望啊,在關於真正的自由和尊重他人這方面的觀念。








三月兔亭:















托马斯穆勒同学的三观真是正到QAQ








看他说Mesut就觉得很甜。








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欧洲杯刚开始时《世界报》的一篇采访。摘出部分翻译。








原文网址:http://m.welt.de/sport/fussball/em-2016/article156143434/Zur-Freiheit-gehoert-die-Hymne-nicht-zu-singen.html















Welt am Sonntag: Sie wuchsen in Pähl auf, einem 2500-Seelen-Dorf. Ging es dort sehr traditionell zu?








Müller: Kann man schon so sagen, ja. Im Gegensatz zur Stadt, wo ein Nachbar den anderen nicht kennt und alles irgendwie Multikulti ist, wurde dort bayerische Tradition gelebt. Das fand ich schön, weil es die Gemeinschaft zusammenschweißt.








Welt am Sonntag: Ist Multikulti etwas Negatives für Sie?








Müller: Gott bewahre, nein. Ich wollte damit nur sagen, dass in unserem Dorf vor allem Menschen leben, die schon lange dort sind, teilweise über viele Generationen. Da geht es nicht anonym zu wie zum Teil in großen Städten. Als ich dann später in Weilheim zur Schule ging, habe ich es als große Bereicherung empfunden, dort auf Menschen mit Migrationshintergrund zu treffen. Ich finde, beide Orte – die Stadt wie auch das Dorf – haben ihre Vorzüge, und ich genieße beide. Auch im Fußball finden wir ja beide Pole.








Welt am Sonntag: Wie meinen Sie das?








Müller: Dort habe ich früh gemerkt, wie wichtig es ist, dass Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zusammenkommen und an einem Strang ziehen. Nur so funktioniert es. Auch die Nationalmannschaft besteht ja längst nicht mehr nur aus Müllers und Neuers, sondern auch aus Özils oder Khediras. Trotzdem ist und bleibt es die deutsche Nationalmannschaft.








Welt am Sonntag: Laut AfD-Vize Alexander Gauland ist die Nationalmannschaft schon lange nicht mehr deutsch.








Müller: Dann hat er eine andere Definition davon als ich. Ich finde, Spieler wie Mesut oder Jérôme sind in Deutschland geboren und aufgewachsen. Mehr Deutsch geht kaum. Außerdem verleihen sie unserem Spiel Finesse und eine gewisse Lässigkeit. Auch dadurch sind wir ein positives Aushängeschild, weil wir uns gut verhalten und gute Jungs im Team haben.








Welt am Sonntag: Nicht alle Menschen mit Migrationshintergrund sind so gut integriert wie Mesut Özil oder Sami Khedira.








Müller: Deutschland ist ein Land, in dem es schon lange Migranten gibt, und diese Einwanderung hat uns alles andere als geschadet, im Gegenteil. Mir ist schon bewusst, dass die vielen Flüchtlinge unser Land vor große Herausforderungen stellen. Aber ich finde, wie bislang mit der Problematik umgegangen wird, das verdient Respekt. Und damit meine ich nicht nur Entscheidungen der Politik, sondern auch, wie viele Menschen helfen und versuchen, das Problem durch Anpacken zu lösen und nicht durch Jammern. Mir ist klar, dass manche Menschen auch Ängste haben und ich verstehe das auch. Die eine richtige Lösung wird es nie geben. Ich habe aber Vertrauen, dass richtige Entscheidungen getroffen werden von den Politikern, die wir gewählt haben.








Welt am Sonntag: Vor dem Spiel gegen die Ukraine wird wieder notiert werden, welcher Profi die Hymne mitsingt, welcher nicht.








Müller: Puuuh, noch so eine Sache. Man kann nicht alle Menschen zufrieden stellen. Für die einen ist die Nationalhymne ein schönes Zeichen des Zusammenhalts, für andere ein Symbol für zu viel Patriotismus. Ich singe sie gern, weil ich damit aufgewachsen bin und sie mal im Musikunterricht gelernt habe. Die Hymne geht doch über Einigkeit und Recht und Freiheit, da gehört sicher auch die Freiheit dazu, nicht zu singen. Ich habe vollen Respekt für all meine Mitspieler, die sie nicht singen wollen. Die widersetzen sich ja nicht dem Land, sondern kämpfen anschließend mit Herz und Seele für den Sieg. Warum muss daraus so ein großes Ding gemacht werden?








Welt am Sonntag: Die Lage ist offenbar angespannt. Siehe auch die Reaktionen, die zum Teil auf das Twitter-Bild von Mesut Özil kamen, der sich in Mekka fotografiert hat.








Müller: Verstehe ich nicht. Wir haben Religionsfreiheit in Deutschland, und das ist gut so, weil wir nicht verbieten, was uns fremd ist.























记者:您在帕尔长大,那是一个人口2500的村子。那里的生活是不是很传统?








穆勒:可以这么说吧。那里和城市不一样,在城市里,邻里互不相识,而且各方面都非常多元文化,我们那儿则一直过着巴伐利亚传统的生活。我觉得这是一件好事,因为那可以把大家伙儿凝聚在一起。








记者:对您来说,多元文化是一件坏事吗?








穆勒:上帝啊,不。我说这话的意思只是,我们村子里住着的都是已经在那生活了很久的人,有一些甚至能上溯到祖上好几代。因此相对于大城市里的某些地方而言,这里没有什么匿名的事可言。后来我在威尔海姆上学的时候,在那里认识了许多有着移民背景的人们,我认为这丰富了我的阅历。我认为,不管是城市还是乡村都有其优点,我亦同样享受两者的生活。在足球界我们也看到了两极(传统-多元文化)的存在。








记者:您的意思是?








穆勒:我很早就觉得,来自不同文化圈的人们集结到一起,为同一目标而奋斗,是多么重要的事。而现在事情正是这么运转的。国家队同样,早就不只是由穆勒和诺伊尔们,而是还有厄齐尔和赫迪拉们一同组成的了。然而这仍然是,也始终是一支德国国家队。








记者:另类选择党(AfD, Alternative für Deutschland, 德国新兴的右翼民粹政党)副主席亚历山大·高兰德声称,德国国家队早已不那么德国了。








穆勒:那说明他对“德国”的定义与我不同。我认为,像梅苏特和热洛姆这样的球员是在德国出生长大的,再没有比他们更“德国”的了。此外,他们也给我们的比赛增添了精细和一抹漫不经心。同时这也是我们的一面积极的招牌,因为我们彼此关系都处得很好,队里的小伙子们也都很优秀。








记者:不过不是所有有移民背景的人都像梅苏特·厄齐尔或是萨米·赫迪拉一样融入得那么好。








穆勒:德国是一个早就有移民存在的国家,而不同的是,我们所有人从不觉得这样的移民是一种损害。我明白,大量的难民对我们的国家来说是一项艰巨的挑战。然而我认为,迄今为止问题的处理情况是值得予以尊重的。我指的不仅仅是政治决定,同样还有不计其数的人,他们伸出了援手,尝试着帮忙一起出力去解决问题,而不仅仅只是去抱怨。我很清楚,还有许多人怀有恐惧,对此我也理解。正确的解决方案并不存在,然而我相信,我们选出的政治家们会做出正确的选择。








记者:对阵乌克兰赛前再次有人提及,谁唱了国歌,谁没唱的问题。








穆勒:(表示厌烦地叹气)还是这件事。谁都不可能让所有人都满意。对于甲来说国歌是团结一致的美好标志,对于乙来说则是过度狂热的爱国主义的象征。我唱国歌很开心,因为我是伴着国歌长大的,也在音乐课上学过怎么唱。国歌歌唱的是“统一,正义和自由”(注:德国国歌第一句),这里面的自由也包括不唱国歌的自由。我对于我那些不愿唱国歌的队友们予以充分的尊重。他们又没有与国家为敌,反而是立马就全心全意地为了胜利而奋斗。为什么一定要把这件事搞一个大新闻出来呢?








记者:事态明显是非常紧张的。看看厄齐尔在推特上发的那张在麦加拍的照片所激起的反应吧。








穆勒:我不明白。德国有宗教自由吧,而且不去禁止那些我们感到陌生的事物,也是一件好事啊。












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